Burgruine Bramberg

Bramberg-Hohnhausen, 96103 Ebern

Besonders geeignet für:

Gipfelburg

Tipps & Wissenswertes:

  • Die Burgruine ist frei zugänglich.
  • Schautafeln berichten ausführlich über die baulichen Reste der Burg.
  • Die Burgruine zählt mit knapp 500 Metern zu einem der höchsten Punkte der Haßberge.
  • Eine Aussichtsplattform ermöglicht seit 2021 herrliche Weitblicke.

 

Geschichte
Die Burg Bramberg ist eine Burgruine einer würzburgischen Amtsburg in den Haßbergen auf dem Gipfel des 494,3 Meter hohen Bramberges. Sie wurde wahrscheinlich im 11. Jahrhundert zum Schutz der über den Haßbergkamm verlaufenden Hochstraße, dem Rennweg, errichtet. Die Bramberger Ritter hielten sich allerdings nicht an diese Aufgabe, sondern betätigten sich als Wegelagerer und Räuber.

Nach einer anderen Lesart waren die Edelfreien von Bramberg dem Würzburger Bischof ein Dorn im Auge, weil sie zu keinerlei Abgaben an den Oberhirten verpflichtet waren. Deshalb schilderte er dem Kaiser Friedrich Barbarossa das angebliche Bramberger Raubrittertum so, als hätte es sich wirklich ereignet. Der Kaiser jedenfalls glaubte dem Bischof und erließ ein Dekret: "Da von der Burg Bramberg aus Fried und Ruh des ganzen Gebiets gestört wurde und Gelegenheiten jeglicher Bosheiten gegen die Kirche zu Würzburg sich ergaben, so haben wir (…) bestimmt, dass diese Burg zu schleifen sei und der Berg der Kirche zu Würzburg zu Recht und Eigen übergeben werde."

Aufgrund dieses kaiserlichen Befehls wurde die Burg 1168 zerstört. Die Herren von Bramberg, die als bambergische Dienstmannen auf dem Berg saßen, sollen danach eine neue Veste auf dem Haubeberg bei Ebern errichtet haben (Burg Raueneck). Der Würzburger Fürstbischof ließ mit Erlaubnis des Kaisers ab 1250 eine neue Wehranlage auf dem Burgberg errichten und machte diese zum Mittelpunkt des gleichnamigen Amts, diesmal allerdings als Würzburger Amtssitz. 1525 wurde die Bramburg während des Deutschen Bauernkriegs von den Aufständischen beschädigt und nach der Aufgabe im Jahr 1560 dem Verfall überlassen. 

In zwei Steinbrüchen wurde im 20. Jhd. der Basalt des Vulkanschlots abgebaut. Beinahe wäre dem Abbau die gesamte Burganlage zum Opfer gefallen. 1955 wurden die Steinbrüche allerdings stillgelegt.

Der ehemalige Adels- und Amtssitz wurde 1974/79 saniert und ist frei zugänglich. Seit Dezember 2021 verfügt die Burg über eine Aussichtsplattform. Im Torturm wurde hierzu eine 11 Meter hohe Treppenspindel eingesetzt.

 

Lage 
Die Ruine Bramberg befindet sich auf dem Gipfel eines erloschenen Vulkankegels rund zwei Kilometer nordwestlich des Dorfes Bramberg, einem Ortsteil der Fachwerkstadt Ebern.

Jederzeit zugänglich

Kategorie Festpreis
Eintritt frei

Zweckverband Deutscher Burgenwinkel

Contact person

Dr. Alexander Blöchl

Hauptstraße 24, 96126 Maroldsweisach

+49 9532 922228

+49 9535 1889892

burgenwinkel@maroldsweisach.de

https://www.deutscher-burgenwinkel.de/

Die Anfahrt ist mit dem PKW möglich - Unterhalb der Burgruine befindet sich ein Parkplatz mit Wandertafel, der auf der Staatsstraße zwischen Bramberg und Hohnhausen ausgeschildet ist. Von diesem braucht man noch ungefähr 15 Minuten zur Burg.

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